Wieviel Kies darf abgebaut werden, ohne Schäden zu verursachen?

Über Jahrzehnte wurde in Vierhöfen Sand abgebaut. Dieser Sandabbau mit seinen Folgen führte zu erheblichem Widerstand in der Bevölkerung, erkennbar an den vielfältigen Aktivitäten der örtlichen „Bürgerinitiative Vierhöfen“. Aktuell wurde zum wiederholten Male ein Antrag zum Bodenabbau gestellt. Dieser Antrag wurde als nicht genehmigungsfähig an den Betreiber zurückgesandt.

Zu diesem Vorgang hat Volkmar Block für uns folgende Anfrage gestellt:

  1. Wann ist der Antrag zum Kiesabbau bei der Kreisverwaltung eingereicht worden?
  2. Wann erfolgte die Rücksendung des Antrages an den Antragsteller?
  3. Uns wurde mitgeteilt, daß der Antrag nicht genehmigungsfähig war, welches waren die Gründe für diese Feststellung?
  4. Gibt es eine Abbauleitplanung zum Kiesabbau auf Kreisebene im Landkreis Harburg? Falls ja, bitten wir, uns diese zur Kenntnis zu geben. An welcher Stelle der Prioritätenliste ist ein möglicher Kiesabbau in Vierhöfen positioniert?
  5. Wurde im Antrag eine Aussage gemacht zum erwartbaren LKW-Verkehr und dementsprechend zu einer verkehrlichen Entlastung der Gemeinde Vierhöfen?
  6. Welches sind die Ergebnisse des dreijährigen Grundwassermonitorings, das der Landkreis in Auftrag gegeben hat? In welchem Gebiet ist das Grundwassermonitoring durchgeführt worden?
  7. Die Abbaufirma betreibt eigene Grundwassermessstellen, wie hoch ist die Anzahl, wo liegen diese und in welchen Zeitabständen werden die Messstellen vom Landkreis auf ihre Funktionsfähgkeit überprüft?
  8. Betreiben der Landkreis oder Landesbehörden wie LBEG oder NLWKN eigene Grundwassermessstellen, wie hoch ist die Anzahl und wo liegen diese?

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