Willkommen Wolf?!

Der Wolf ist im Landkreis Harburg wieder heimisch geworden. Das wird von manchen begrüßt, andere sehen diese Entwicklung mit großer Sorge.

Die grüne Kreistagsfraktion greift dieses Thema auf und will durch gute Information zur Versachlichung der Diskussionen beizutragen. In einer Online-Veranstaltung wird zunächst Raoul Reding, der Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., den Wolf und seine Lebensweise sowie die Ergebnisse des Monitorings vorstellen.

Im Anschluss wird Christian Meyer als zuständiges grünes Mitglied im Landtag die aktuellen Diskussionen auf der politischen Ebene darstellen. Eingeladen ist die interessierte Öffentlichkeit, die im Anschluss dann ihre Fragen und Meinungen beitragen kann.

Termin ist Dienstag, der 15.12. 2020, 19:30 Uhr

Wie gehen wir mit der Situation um, dass der Wolf zu uns kommt oder schon da ist? Gehört der Wolf zu uns? Gibt es einen ausgewogenen Weg für ein Zusammenleben von Mensch und Wolf? Können Weidetierhalter ihre Tiere angemessen schützen? Welche Aufgaben und Möglichkeiten kommt der Politik zu? Das alles sind Fragen, auf die eine Antwort gesucht werden soll.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser ONLINE-VERANSTALTUNG der GRÜNEN herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet statt als Webinar unter der Adresse (Keine Installation von Programmen/Apps notwendig):

https://konferenz.netzbegruenung.de/WoelfeImLKHarburg

9 Kommentare

  1. Dirk

    Hallo zusammen ,
    Liebe grüne selbstverständlich ist es schön das der Wolf wieder da ist.
    Aber nicht in der Masse wie jetzt!
    Die Schäden die er anrichtet ist einfach zu Groß.
    Meiner Meinung sollte er auf ein Gesundes Maß reduziert werden .
    So das alle Seiten damit leben können.

    Antworten
    • ksm

      Hallo Dirk,
      genau um diese Fragen soll es morgen gehen. Was genau wäre denn ein „gesundes Mass“, und welchen Entscheidungsspielraum haben wir? Immerhin handelt es sich um eine Art, deren Schutz auf EU Ebene geregelt ist. Ich denke, es ist uns allen bewusst, dass wir in einer Kulturlandschaft leben, in der Beweidung eine wesentliche Rolle spielt. Wir freuen uns, wenn du morgen dabei bist!

      Antworten
    • Dieter Müller

      Der Wolf gehört hierher.Er ist unser größter Beutegreifer,und unverzichtbar für das natürliche Gleichgewicht in Feld Wald und Flur wie auchFuchs und andere..Willkommen Artenvielfalt

      Antworten
  2. Holger

    Bitte beantworten Sie in der Diskussion :
    Wie groß ist das Habitat eines Rudels?
    Welche Flächen in Niedersachsen haben welche wolfspopulation aktuell?
    Welche konkreten Massnahmen
    Werden bei einer punktuell zu hohen wolfsdichte ergriffen?
    Im 36 mal kleineren Bereich des Truppenübungsplatz Bergen haben wir heute schon mehr Wölfe als im gesamten yellow stone Nationalpark.

    Antworten
    • ksm

      Lieber Holger, sehr gern! Deshalb haben wir Raoul Reding eingeladen, der als Wolfsbeauftragter der Landesjägerschaft Niedersachsen das Monitoring koordiniert. Vielleicht schon einmal vorab: Habitatgrößen hängen auch immer von der Nahrungsverfügbarkeit ab, und sind demzufolge bei einer hohen Wilddichte kleiner. Falls Sie sich schon einmal über die Population in Niedersachsen informieren möchten, gern hier: https://www.wolfsmonitoring.com/monitoring/wolfsnachweise/.
      Alles andere besprechen wir heute abend.

      Antworten
  3. Marion

    Hallo, als Einwohnerin aus Garlstorf mache ich mir deutlich Sorgen. Eine Wolfspopulation sollte doch nicht dazu führen, dass Kleintiere bis hin zu Rehen aus unserem Wald verschwinden. Man zählt ja meist nur die Nutztierschäden, aber ich bemerke schon jetzt eine deutliche Abnahme an Wildtieren bei meinen Touren durch die Forst/was man sonst auf den Feldern sehen konnte.

    Antworten
    • ksm

      Liebe Marion,
      die Rückkehr der Wölfe führt natürlich auch dazu, dass sich die Wildtierpopulation reduziert – unsere Wilddichten sind in der Regel sehr hoch. Nicht umsonst müssen Schonungen etc eingezäunt werden. Hinzu kommt, dass eine Rückkehr von Raubtieren auch dazu führt, dass Rehe etc scheuer werden. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir in einer Kulturlandschaft leben, in der quasi nichts mehr „natürlich“ ist. Wie ein gutes Miteinander trotzdem funktionieren kann, darüber möchten wir morgen gern auch mit Ihnen diskutieren.

      Antworten

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